OP Folgen Bauchdeckenschwäche

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adminmarfan
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OP Folgen Bauchdeckenschwäche

Beitrag von adminmarfan » 01 Dez 2013 18:57

Hallo !

Melde mich nach langer Zeit mal wieder mit einer Frage an alle die vielleicht ähnliche Probleme haben und Überlegungen anstellen....

Ich bin 44 jahre alt , leide nachgewiesen an Marfan und lebe nach multiplen OP´s ( nach Aortendissektion , Klappen und Aortenbogenersatz, dann kompletten Aortenersatz bei Megaaortensyndrom und Abdomen OP´s nach Verwachsungsproblemen ) ganz gut mit meinem massakrierten Körper, Sensibilitätsstörungen, Bewegungseinschränkungen riesen Narben , Stimmbandlähmung nach Recrurenzverletzung etc.... ich würde sagen das ich meine `" Kriegsverletzungen" mit Würde und ohne größere Selbstwertprobleme trage.



Nachdem mein Bauch jedoch mehrfach komplett von oben nach unten und seitwärts aufgeschnitten wurde, wölbt sich dieser enorm assymetrisch vor.

Der Bauchmuskel ist kaum anzuspannen und ist resistent gegen jede Art von Bauchmuskeltraining.

Mein Bauchnabel ist stark verschoben und leblos . Meine Mitte ist total im Eimer, ganz davon zu schweigen das ich häufig darauf angesprochen werde.

Mir reicht es jetzt .! Diese Bauchästhetik geht gar nicht.



Nun meine Frage : ist eine weitere OP vielleicht eine Bauchdeckenstraffung möglich , sinnvoll, und wer macht sowas ??

Vielleicht hat hier jemand Erfahrung und kann im Ruhrgebiet gute Chirurgen empfehlen die sowas draufhaben ?



Übernimmt das die Krankenkasse ?



Gruß Silke

adminmarfan
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Beitrag von adminmarfan » 01 Dez 2013 18:57

Hallo Silke.
Da hast du die gleiche Prozedur durch die ich mit 40 hatte. (Und auch das Krankheitsbild ist gleich)
Dieselbigem hässlichen Vernarbungen mit Assymetrische Ausbeulungen am Bauch habe ich auch.
Als ob die beim zusammschustern mein Gedärms Teilweise in einer Richtung gedrücht haben.
Habe schon mal ein Netz eingesetzt bekommen da die Narbe mal gebrochen war un sich ne Eiergroße Beule bildete.
Nach 10 Jahren nun habe ich auch mal bei der Krankenkasse nachgefragt. Dein und mein Anliegen läuft alles unter dem Decknamen Schönheitskorrektur. Wird von meiner Kasse nicht übernommen. Ob ein anderer Arzt sich da rantraut ist fraglich.
Kannst du nur bei deiner Kasse erfahren.

adminmarfan
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Beitrag von adminmarfan » 01 Dez 2013 18:57

Hallo Daen !
Danke für Deine Antwort... Eigroß wäre ja was , Ich habe einen Handgroßen " Berg auf meinem linken Bauch . Irgendwie sehe ich schwanger und gleichzeitig deformiert aus...
Ja , meinetwegen übernimmt die Krankenkasse das nicht, aber was ist da mit einer psychischen Begründung ?? Vielleicht könnte ich die Kosten tragen.,.
Meine Frage ist ersteinmal wer sich um solche " Schwertraumatisierten"physiologisch total reparierten und geschundenen Marfans wie uns kümmert und sich da ran traut.
Außerdem stellt sich doch die Frage ob das überhaupt sinnvoll ist , wenn man davon ausgeht dass das nicht die letzen Eingriffe waren.(Mitralklappe steht noch in Zukunft an, ein Aneurisma dort wo die Spinalnerven abgehen, und übliche wie Hallux valgus, Krampfadern und so ein Mist..)
Ich hasse die Antworten das " Dankbarkeit" über das geschenkte Leben im Vordergrund stehen sollte. Klar bin ich dankbar, und wie.... Letztens erst meinen 7. Geburtstag gefeiert ! Ach Mensch geht es nicht auch um das Ergebnis? Ich habe manchmal den Eindruck als würden Chirurgen da den eigentlichen Eingriff in den Vordergrund stellen und machen was sie wollen.
Wie läuft das Prozedre jemanden wenn auch nur zur Beratung zu finden ??
Grüße und eine gute Nacht Silke

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