Augenprobleme ohne Marfan-Beteiligung?

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adminmarfan
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Augenprobleme ohne Marfan-Beteiligung?

Beitrag von adminmarfan » 10 Aug 2010 18:11

Eigentlich müsste doch so gut wie jeder MFS-Pat. Augenprobleme haben ?!

Ich meine, auch wenn der Augapfel nicht zu lang/kurz ist, wenn die Linse nicht verschoben, nicht kugelig oder wenn der Halteapparat kaputt ist.



Das Bindegewebe ist das zentrale Thema bei uns.

Die Netzhaut also löchrig und dünn wird.



Dass man jetzt nicht vorsorglich das Auge aufmacht um nachzusehen, ist klar.

Aber zu Problemen des Auges müsste es früher oder später immer kommen ?!



Oder gibt es auch Leute die lebenslang zu keinerlei Beschwerden tendieren ?!

adminmarfan
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RE: Augenprobleme ohne Marfan-Beteiligung?

Beitrag von adminmarfan » 10 Aug 2010 18:11

Hallo Weitsichtig,

wie glaubst du das sich die Probleme bemerkbar machen?

Ich habe eine leichte Korrektur in minus sowie jetzt auch eine in plus.

Mir machen andere Probleme mehr Sorgen die scheinbar nicht mit einer Brille behoben werden können.

Es hat was mit der Zeit zu tun die das Auge braucht von nah auf fern umzustellen.

Ob dies was mit Marfan zu tun hat weiß ich nicht.

LG

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RE: Augenprobleme ohne Marfan-Beteiligung?

Beitrag von adminmarfan » 10 Aug 2010 18:11

Hallo
tatsächlich gibt es Menschen mikt Marfan-Syndrom, die nicht die typischen Augenmerkmale, also insbesondere die verrutschte Linse haben.
Viele Grüße
Marina

adminmarfan
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Beitrag von adminmarfan » 10 Aug 2010 18:11

Jou klar. So war meine These auch nicht gemeint.
Dachte mehr an das Bindegewebe und die Netzhaut.
Die, möglicherweise gar Jahrzente vorsich hinschlummert und ...
und das trotz "Nichtbeteiligung" am Marfan.

adminmarfan
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Augenprobleme

Beitrag von adminmarfan » 10 Aug 2010 18:11

Reicht es dir, wenn ich sage, dass ich einige Leute kenne, die mit 45 Jahren noch eine absolut intakte Netzhaut haben?

adminmarfan
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RE: Augenprobleme

Beitrag von adminmarfan » 10 Aug 2010 18:11

Hallo,
seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit eine Genveränderung im Chromosom 1 das sog. ADAMTSL-4 Gen nachzuweisen. Liegt hier eine Mutation vor, hat der oder die Betroffene eine angeborene Linsenluxation. Viele Augenärzte kennen diese Genveränderung noch nicht und tippen bei Linsenluxation meist auf das Marfan Syndrom. Jedoch bei dieser nachweisbaren Genmutation tauchen keine weiteren für das Marfan Syndron sonst typischen Syndrome auf. Diese Mutation betrifft "nur" die Augen. Aber eben mit all des Erscheinungen, die es beim Marfan Syndrom auch geben kann.
Ich denke für viele, die sonst keine weiteren Anzeichen für das Marfan Syndrom haben, kann dieser Nachweis Erleichtung bringen, und erspart Vorsorge Untersuchungen beim Kardiologen etc. Nur der Augenarzt ist somit Ansprechpartner.
Grüße

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