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Montag, 1. August 2016, 16:32

Krankenkasse fragen

Hab da mal ne frage... Da ich nun ja all die Kontrollen machen muß jahrlich oder halb jahrlich und auch diese physiosachen.. Wie siehts da aus.. Muss ich meiner krankenkasse was sagen wegen marfan.. Ich bekam manuelle Therapie oder 6 mal im jahr chiro therapie und Physio... Wird das nun geändert so das ich keinw grenze hab... Muss ich das mit meinem Orthopäden besprechen oder kkass.. Was muss ich noch machen welche Gänge amt oder so.. Gibt's da was..erwerbsgeminderterente oder. Bitte lasst mich wissen was ihr so gemacht habt. Mfg

2

Montag, 1. August 2016, 22:41

Bist du gesetzlich oder privat versichert?
Einer gesetzlichen Krankenversicherung brauchst du nichts melden.
Wenn du die Physiotherapie als Langfristverordnung verschrieben bekommst, ist diese ohne zeitliche Grenze, da diese auf Dauer verordnet wird. Du mußt aber trotzdem einmal im Quartal zum Arzt und dir ein neues Rezept geben lassen. Wie das mit der Langfristverordnung funktioniert, sollte dein Orthopäde eigentlich wissen.

Das sollte auf der Verordnung stehen:


Die ICD-10
Nummer für das Marfan-Syndrom lautet Q87.4
und hierfür sind Indikationsschlüssel
für die Verschreibung von Physiotherapie (WS2/EX2 und EX3/AT2)
und für Ergotherapie (SB1/SB7) möglich. Es ist empfehlenswert, auf dem
Verordnungsblatt in der Zeile „Medizinische Begründung bei Verordnungen
außerhalb des Regelfalls“ die Bezeichnung „Langfristverordnung“ aufzubringen,
um zu gewährleisten, dass diese Verordnungskosten nicht in das ärztliche Verordnungsvolumen
eingerechnet werden.
Je nach deiner gesundheitlichen Beeinträchtigung kannst du einen Schwerbehindertenausweis beantragen. Auf Marfan selber gibt es keinen Grad der Behinderung, sondern nur auf die Beeinträchtigungen. Daher solltest du beim Antrag alles aufführen, was dich von einer gesunden Person unterscheidet. Vergiss auch nicht psychologische Probleme, Schlafstörungen, Fußdeformationen, Rückenprobleme, Herz, Aorta, Dinge aus deinem Familienleben, die dich zusätzlich belasten ... Die Bearbeitung wird dann einige Zeit dauern und oft ist dann ein Widerspruch nötig. Es gibt spezielle Verbände, die einem bei der Beantragung, bei den Widersprüchen und Klageverfahren helfen (SoVd, Vdk, Paritätischer, ...).
Wenn es dir gesundheitlich sehr schlecht geht und es dir nicht mehr möglich ist zu arbeiten, besteht die Möglichkeit eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen. Diese kann auch zur Hälfte beantragt werden. Das ist davon abhängig, wieviel Stunden du am Tag noch arbeiten kannst. In vielen Städten gibt es Rentenberater von der gesetzlichen Rentenversicherung, die bei der Antragstellung helfen und prüfen, ob alle Voraussetzungen dafür erfüllt worden sind.
Ein Optimist steht nicht im Regen, er duscht unter einer Wolke.

3

Dienstag, 2. August 2016, 08:10

Danke für die Antwort. Mfg

4

Donnerstag, 4. August 2016, 16:20

als Marfan-Betroffener sollte man sich angewöhnen, Arztberichte in Kopie zu bekommen. Das erleichtert so manches Nachfragen. Und du selber solltest auch wissen, wie dein Gesundheitszustand ist.

Grüße

5

Donnerstag, 4. August 2016, 17:45

Hey ulli ja mach ich.. Immer... Und grad bin ich untersuchungen mr angiograpie. Immer schön Kopie verlangen.. Mfg

Daen1960

Anfänger

Beiträge: 19

Wohnort: Bergisch Gladbach

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6

Donnerstag, 4. August 2016, 18:32

Generell immer alle Unterlagen - auch Krankenhausentlassungsbereichte so wie OP Berichte in Kopie immer zu Hause aufbewahren. Ich war gerade mit meiner Tochter in der Augenklinik in Köln Merheim - es sollten alle Unterlagen dort vorhanden sein - denn der Hausarzt hatte sie denen zugefaxt - dort angekommen ??? Keiner wusste wo die hingekommen sind. Gut das Sie auf mich gehört hat und die letzten Arztberichte mitgenommen hatte. So freute sich der Dr. Schmidts über die 6 DIN A4 Seiten.
Besser Spät als Nie......

7

Donnerstag, 4. August 2016, 21:49

Ich scanne mir alles immer noch zusätzlich ein und lade es dann in die Dropbox. Somit habe ich alles immer dabei. ;)
Ein Optimist steht nicht im Regen, er duscht unter einer Wolke.

Daen1960

Anfänger

Beiträge: 19

Wohnort: Bergisch Gladbach

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8

Montag, 8. August 2016, 19:06

@ Gismo001
Mit der DropBox oder Cloud: Finde ich eine gute Idee. Nur ich habe die Erfahrung gemacht, das kaum ein Arzt, in meinem beisein, sich die Berichte am PC vollständig durchliest. Sobald ich aber mit 4-6 DIN A4 Seiten ankomme ... täräää ... da wird dann alles sorgfältig durchgelesen. Darum drucke ich immer die maßgeblichen Berichte lieber vorher aus und drücke die/dem Doc. dann in der Hand. Bisher die besten Erfahrungen mit gemacht.
Bei Vollständige OP Berichte - ja dann gebe ich dem Arzt meine Cloud frei und er kann sich Die dann downloaden/ speichern.

Gruß Danny
Besser Spät als Nie......

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